Zahlen, Daten, Fakten

Das delta Jahr im Überblick - was haben wir geleistet?

Zum Einstieg unseres Newsletters haben wir das vergangene Jahr, insbesondere das vergangene Semester rekapituliert und einige Zahlen ermittelt. Das Wichtigste zuerst: delta ist dieses Jahr 20 geworden! In den 20 Jahren wurden mehr als 230 externe Projekte abgeschlossen, an welchen mehr als 300 Studenten als Berater arbeiten und namenhafte Firmen wie Airbus, BMW und Hewlett-Packard GmbH beraten durften.

Nun möchten wir aber den Fokus auf das vergangene Semester richten. Zum einen ist hier das Recruiting zu nennen, dessen Aktivitäten äußerst erfolgreich waren. Insgesamt 130 Interessenten waren bei den beiden Infoabenden dieses Semester anwesend. Davon haben 52 an ihrem ersten MM teilgenommen. Auch wenn unser neuer MM-Raum im Allianzgebäude am Kronenplatz aus allen Nähten platze, haben wir uns über die zahlreiche Teilnahme und das große Interesse an delta gefreut. Dieses Interesse ließ auch im Verlauf des Semesters nicht mehr nach. Das HR-Team durfte 46 Interessenten in persönlichen Interviews besser kennenlernen. Es wurden sieben spannende, interne Projekte vergeben, auf denen neue Konzepte für delta ausgearbeitet werden.

 

Während die neuen Interessenten sich auf die internen Projekte vorbereiten, arbeiten die erfahrenen deltas fleißig auf externen Projekten. Mehr als 40 studentische Berater arbeiten momentan an 18 laufenden, externen Projekten. Die hohe Anzahl der Projekte spiegelt sich auch in den gearbeiteten BT wieder. Dieses Jahr haben wir bereits mehr als 670 BT gearbeitet. Da wir uns zu Beginn des Jahres das ambitionierte Ziel von 600 BT gesetzt hatten und diese Erwartung bereits um zehn Prozent übertroffen haben, blicken wir zufrieden auf ein rundum gelungenes Jahr 2016 zurück.

Rückblick auf Zwanzig

Ein besonderer Tag - der Ablauf aus Sicht des Organisators

Gut sechs Monate sind seit unserer großen Jubiläumsfeier vergangen und wir haben die Sommerpause genutzt, um letzte Nachbereitungen abzuschließen und nochmals auf dieses großartige Event zurückzublicken.

Mit zahlreichen Studierenden des KIT, Mitgliedern anderer Hochschulgruppen, über 40 Alumni und vielen Gästen aus Wissenschaft und Industrie verfolgten wir eine interessante, angeregte und rundum unterhaltsame Podiumsdiskussion zum Thema „Innovation as usual – geplant Neues wagen“. Ob provokante Thesen, wie „Gründer sollen nicht das machen, was ihnen Spaß macht, sondern was dem Kunden nützt!“ oder das persönliche Fazit „Innovation ist Liebe“ des dm-Gründers Götz Werner - neue Erkenntnisse und Denkanstöße waren garantiert. Andreas Eisinger führte gekonnt durch die Podiumsdiskussion und so kam der energiegeladene Schlagabtausch zu einem versöhnlichen, wenn auch nicht völlig spannungsfreien Ende. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich den teilnehmenden Rednern Götz Werner, Martin Bellin, Kai Bartheidel und Thomas Rinn. Außerdem wäre dieses Format nicht ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Sponsoren realisierbar gewesen, sodass wir uns an dieser Stelle nochmals für die gelungene Zusammenarbeit bedanken möchten. 

Für Alumni, aktive deltas, befreundete studentische Beratungen aus ganz Deutschland, einige unserer Kunden und unsere Kuratoren ging es dann weiter in die Räumlichkeiten der BGV. In diesem feierlichen Ambiente wurde dann auf die Vergangenheit angestoßen, neue Kontakte geknüpft und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Das ausgedehnte Dinner bot allen Beteiligten Zeit zum persönlichen Austausch, jedoch auch für einen Rückblick. Neben den vielen Veränderungen, die delta in den letzten beiden Jahrzehnten durchlaufen hat, war es schön zu sehen, dass ein paar Grundelemente konstant geblieben sind: Es sind motivierte und engagierte Studierende, die diesen Verein prägen und voranbringen. Für die Vereinsgeschichte vermutlich nicht so prägend, aber zum Schmunzeln anregend, war die Erkenntnis, dass unser Akquisetelefon nur in sehr geringem Maße dem technischen Fortschritt unterliegt und länger im Verein aktiv ist als so mancher delta. Für die Feierwütigen, die diesen Abend noch nicht gegen Mitternacht beenden wollten ging es dann weiter in einen Karlsruher Club, wo noch bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam gefeiert wurde.

Mit Dankbarkeit und Stolz blicken wir auf dieses Event, das so viele deltas aus allen Generationen zusammengebracht hat, zurück und freuen uns auf die kommenden Zusammenkünfte mit euch allen!

Faszination Doppelagentin

Ein Vergleich zwischen Junior Business Team und delta Karlsruhe

Seit fast 20 Jahren besteht zwischen delta und dem Junior Business Team, der studentischen Unternehmensberatung in Stuttgart, eine freundschaftliche Beziehung. Doch obwohl im Laufe des Jahres regelmäßige Treffen, Telefonate und Events stattfinden, um den gegenseitigen Austausch innerhalb der Prime Alliance zu fördern, besteht noch deutliches Potential für eine intensivere Zusammenarbeit. Hier kommt unser neues Mitglied Raphaela ins Spiel: als inoffizielle Doppelagentin ist sie seit September 2016 sowohl beim JBT als auch bei delta im Einsatz.

Warum ist Raphaela zu delta gekommen? Die kollegiale Offenheit, die unglaubliche Freundlichkeit und der Charme der deltas haben sie von Anfang an angesprochen. Durch ihre Teilnahme am Working Weekend im Sommer wurde sie letztendlich überzeugt: Es umfasste sowohl einen Haufen Spaß als auch äußerst produktive Teamarbeit für das Zwanziger-Jubiläum. delta bedeutet für Raphaela Kameradschaft, ein herausragendes Qualitätsbewusstsein, 100% Einsatz und Teamwork.

Es gibt vieles, was bei den beiden JEs ähnlich abläuft, aber doch auch Unterschiede, sei es die Mitgliederstruktur, die MM Organisation oder die Aufstellung innerhalb des Vorstandes. Beide Modelle weisen sowohl Vor- als auch Nachteile auf, weshalb sie es sich zur Aufgabe gemacht habe, einige Vorteile des JBT Modells probeweise bei delta einzuführen. Dabei greift sie (natürlich mit Einverständnis der JBT Vorstände) bereits fleißig auf Dokumente, Prozessabläufe und Workshops des JBTs zurück. Dementsprechend wird es zum Beispiel im kommenden Semester ein Aufnahmeritual für die neuen Interessenten des jeweiligen Semesters am Working Weekend geben, bei welchem diese ihren Anwärterstatus erlangen können.

Wenn man Raphaela fragt, welche JE besser ist, so kann sie diese Frage nur schwer beantworten. Allerdings kann sie mit absoluter Sicherheit sagen, dass sie sich bei delta deutlich wohler fühlt – trotz oder gerade wegen der härteren Feedbackkultur, trotz MVs bis in die frühen Morgenstunden und trotz des höheren Belastungsgrades bei der internen Arbeit – denn all diese Punkte zeigen Raphaela sehr deutlich, dass delta vom Engagement seiner Mitglieder lebt und nur durch den großartigen Einsatz aller Mitglieder so erfolgreich ist. Kleine Notiz an der Stelle: delta macht auch immer noch mehr BT als die JBTler! ;)

Raphaela sagt, sie sei wahnsinnig froh über die Chance, ein Semester im Auftrag von delta unterwegs zu sein und freue sich auch darauf, ein paar delta Alumni zu treffen, die Tipps und Anregungen für sie in ihrer Rolle als Doppelagentin haben! 

Die Bürosituation

Bekommt delta ein weiteres Zuhause?

Eine Frage, die delta schon seit mehreren Generationen beschäftigt, wurde vom Ressort Organisation und Netzwerke in diesem Semester in Angriff genommen. Da das derzeitige Büro zu klein ist und wesentlich mehr Funktionen erfüllen muss, als es eigentlich kann, soll ein weiteres Büro abseits des Campus angemietet werden. Mit der Taskforce Büro wurde ein Konzept erarbeitet, welches die rechtlichen Fragestellungen klärt, die Finanzierung plant und die notwendigen Investitionen festlegt.

Dabei wurde ein rechtliches Konstrukt erstellt, in welchem das neue Büro durch die GmbH angemietet wird. Der Verein wird sich als Untermieter an den Mietkosten beteiligen. Die Miete verteilt sich zwischen den Instanzen abhängig von der Nutzung. Durch eine weitere Hochschulgruppe als Untermieter möchte die Taskforce sowohl die Anmietung eines größeren Büros ermöglichen als auch die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulgruppen verstärken und somit die Bekanntheit deltas auf dem Campus zu erhöhen.

Die mit der Miete verbundenen Kosten werden durch zwei Stellhebel gedeckt. Die GmbH wird ihren Mietanteil durch die Anhebung der Projektprovision finanzieren, die sich zwischen drei bis fünf Prozentpunkten bewegen wird. Aktuell liegt diese bei elf Prozent. Der Verein möchte seinen Anteil durch Kooperationspartner stemmen.

Das neue Büro muss selbstverständlich auch ausgestattet werden. Neben Tischen und Stühlen müssen unter anderem auch ein Drucker, Telefon und Lampen angeschafft werden. Die hierbei entstehenden einmaligen Kosten wird die GmbH durch ihren erwirtschafteten Gewinn tragen.

Wie sehen die nächsten Schritte aus? Zunächst wird in der nächsten Mitgliederversammlung über das Konzept entschieden. Im Falle einer Absegnung wird ein finanzieller Puffer angesammelt, um einen gewissen Grad an Sicherheit zu haben und einmalige Ausgaben wie die Kautionszahlung tätigen zu können. Da dies eine gewisse Zeit dauert, rechnet die Taskforce mit einem endgültigen Einzug bis Ende nächsten Jahres. Über die weitere Entwicklung werden wir euch natürlich mit den nächsten Newslettern auf dem Laufenden halten

Projekt Integrate

Das zweite Pro-Bono Projekt in der Geschichte deltas

Im Rahmen unserer Zwanzigjahrfeier wurde Anfang des Jahres ein Pro-Bono Projekt im Wert von 10.000 € unter dem Slogan „Qualität durch Leidenschaft“ ausgeschrieben. Insgesamt 19 Vereine, Unternehmen und Behörden haben sich beworben. Das Auswahlgremium bestand unter anderem aus dem KIT Vizepräsident Professor Dr. Alexander Wanner, unserem Kurator Professor Hagen Lindstädt und Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH.

Das Landratsamt Karlsruhe konnte das Auswahlgremium mit seiner einzigartigen Herausforderung überzeugen. Inhalt des Projekts, bestehend aus Patrick Deininger, Justus Schrage und Aileen Goth, ist es, die Integrationsfaktoren unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge zu identifizieren, Potentiale in den Integrationsanstrengungen aufzuzeigen und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Seit September arbeitet das Projektteam nun in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt für das Landratsamt Karlsruhe. Durch Besuche der Wohneinrichtungen, Schulen und Interviews mit Experten, konnte das Projektteam umfassende Einblicke in den Integrationsprozess erhalten und deckt nun mit dem externen Blick eines Studenten Integrationsfaktoren, -beschleuniger und -hemmnisse auf.

In einem Workshop mit deltas und fünf unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen wurden Ideen zur Verbesserung der Integration generiert und der Austausch zwischen deltas und den Flüchtlingen gefördert. Im nächsten Schritt werden weitere Ideen in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt generiert und anschließend gemeinsam ausgewählt.

Die Ergebnisse der Zusammenarbeit und der Befragungen werden durch die anschließende Dokumentation und den Workshop an das Landratsamt weitergereicht. Künftige Integrationsprozesse sollen damit weiter verbessert und insbesondere die Integration der minderjährigen, unbegleiteten Jugendlichen erleichtert werden.

Die Vergabe eines Pro-Bono Projekts war für delta ein voller Erfolg. Dadurch wurde zum einen ein Projekt mit einem sehr sozialen und pädagogischen Schwerpunkt akquiriert, womit delta bisher wenig Erfahrungen sammeln durfte. Zum anderen kann delta bei einer aktuellen und viel diskutierten Problemstellung unterstützend mitwirken.

Lang ist es her ...

... dass du bei delta warst

Deshalb verabschieden wir uns mit einem kleinen Quiz in Form eines Lückentextes, um die graublauen delta Gehirnzellen wieder in Schwung zu bringen. In den Sätzen werden Worte ausgelassen und nur durch einen Buchstaben eingeleitet, welche dann erraten werden müssen. Ein zusätzlicher Tipp: Wenn man auf die eine oder andere Antwort nicht kommt, wird empfohlen, als „Inspirationsquelle“ die obigen Artikel zu durchforsten.

 

1. Im Rahmen von Zwanzig wurde ein Projekt an das Landratsamt von Karlsruhe vergeben.

2. Da delta aus einer GmbH und einem Verein besteht, ist es eine Organschaft.

3. Der Sinn der ISO-9001-Zertifizierung besteht darin, die Qualität der Arbeit deltas sicherzustellen.

4. delta bietet engagierten Studenten die Möglichkeit, sich durch externe Projekte und die Vorbereitung darauf weiterzuentwickeln.

 

Zum Schluss wünscht euch euer Newsletter-Team ein besinnliches Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Lösung:

1. Zwanzig, Projekt, Landratsamt, Karlsruhe

2. GmbH, Verein, Organschaft

3. Zertifizierung, Qualität

4. engagierten, Möglichkeit, Vorbereitung

Dein Ansprechpartner

Sebastian Vetter

Vorstand Human Resources

E-Mail: sebastian.vetter@delta-ev.de