MIT und KIT im Dialog - delta e.V. initiiert Technologiekonferenz am Massachusetts Institute of Technology (MIT)

Mit der Ausrichtung der „2007 Technology Conference”, 9.11.2007 bis 12.11.2007, zum Thema RFID in der Luftfahrtindustrie haben die Studierenden der Hochschulgruppe delta e.V. den Grundstein für eine langfristige Kooperation der beiden Hochschulstandorte gelegt und ein organisatorisches Großprojekt erfolgreich hinter sich gebracht: “Es war eine enorme Herausforderung, eine Konferenz mit MIT- und KIT-Professoren, deutschen Firmenvertretern und internationalen Topstudenten von Deutschland aus zu organisieren. Die vielen wertvollen gesammelten Erfahrungen und die zufriedenen Studenten haben den Aufwand aber mehr als wettgemacht." (Armin Harbrecht, Projektleiter delta e.V.) Unterstützt wurden sie dabei durch Lufthansa Technik und McKinsey & Company.

Austragungsort der Konferenz war mit dem Massachusetts Institute of Technologie (MIT) eine der bedeutendsten technischen Hochschulen weltweit. Der “Graduate Student Council”, eine Studentenvereinigung, die mit den Fachschaften an deutschen Universitäten vergleichbar ist, half auf Seiten des MIT tatkräftig bei der Organisation der Konferenz mit und ermöglichte damit erst diese besondere Veranstaltung.

Die “2007 Technology Conference “baute inhaltlich auf aktuellen Rahmenbedingungen desgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Handelns auf. Die Förderung interkultureller Kompetenz inZeiten zunehmender Globalisierung und Internationalisierung war ein wichtiger Bestandteil desEvents. So konnten beispielsweise durch die kooperative Bearbeitung von Fallstudien durchStudierende aus den USA und Deutschland schon einmal die Herausforderungen des späterenBeruflebens in einem internationalen Kontext erlebt und gemeistert werden, was auch bei denStudenten viel Anklang fand: “Es war eine großartige Erfahrung eine anspruchsvolle Fallstudiegemeinsam mit amerikanischen Topstudenten zu bearbeiten.“ (Felix Limbach, KarlsruherTeilnehmer)

Aufgabe der Studierenden war es dabei, ein Konzept zur Einführung der RFID-Technologie zuerarbeiten und den Lean Gedanken bei der Wartung und Reparatur von Flugzeugen umzusetzen.

Vorträge renommierter Professoren des MIT und der Universität Karlsruhe sorgten zudem für eineeinmalige Atmosphäre und regen Wissensaustausch zwischen den beiden Hochschulstandorten.Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Prof. Sanjay Sarma, der Koryphäe auf dem Gebietder RFID und Mitgründer des Auto-ID Labs.

Darin erklärte er auf anschauliche Weise, wie RFID-Tags in der Produktion helfen, menschliche Fehler zu erkennen, bevor sie teuer korrigiert werden müssen.

So kann man mit Hilfe von RFID-Tags beispielsweise einen Lieferanten darauf hinweisen, dass ergerade einem Kunden die falsche Ware schicken möchte oder auch gefälschte Medikamentezweifelsfrei von Originalen unterscheidbar machen.

Beeindruckend war vor allem auch die Erkenntnis, dass alle Verbrauchs- und Materialflussberechnungen in der Industrie heutzutage auf Modellen basieren, die meist nur sehr unbefriedigende Ergebnisse liefern. Mit RFID hat man nun erstmals die Möglichkeit, durch das kontinuierliche Auslesen der Position des RFID-Chips, die realen Materialflüsse mit Rechnern abzubilden und so enorme Fortschritte bei der Entwicklung neuer Modelle zu erzielen.

Diese spannenden Eindrücke sorgten dafür, dass die Teilnehmer der Konferenz von ihren Erlebnissen begeistert waren und auch eine weitere, verstärkte Zusammenarbeit bereits in Aussicht gestellt wurde. Ein erneutes Treffen von Studenten der Universität Karlsruhe und des MITkönnte bereits im Januar stattfinden.

Die Karlsruher Hochschulgruppe delta e.V. ist mit über 130 abgeschlossenen Projekten seitGründung des Vereins eine der führenden studentischen Unternehmensberatungen Europas.

 

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